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Sonia Dürr

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"Vecchia Via Pecuaria" 

... ist ein hübscher Zungenbrecher, wie eine Freundin sagte, und als Headline unserer Website zu lesen. Es ist der Name, unter dem wir als Züchter des Cane da Pastore Maremmano Abzuzzese gelistet sind. Aber mehr noch ist es ein Verweis auf das Alter und die jahrhundertelange Prägung dieser besonderen Hunderasse, die sich seither kaum verändert hat. Eben die Hunde, die die Hirten mit den Schafsherden seit jeher auf ihren Wegen begleitet haben und die die Herden auf ihren Weideplätzen, oft völlig auf sich allein gestellt, beschützt haben. 

Auch wenn viele Maremmanos heute als Familienhund unter uns leben und nicht mehr "arbeiten", sind die Ur-Eigenschaften dieser Rasse erhalten geblieben. Mit einem Maremanno holen wir uns auch heute noch einen Hund mit starkem eigenen Willen,  großer Selbstbestimmtheit und enormer Loyalität in unser Leben. Und genau dies ist die Faszination, die diese Rasse auf uns ausübt. 

Kennengelernt haben wir diese Rasse zufällig vor langer Zeit...

Unsere Geschichte:

Vor mehr als 20 Jahren arbeiteten wir auf einem Campingplatz auf Sardinien. Gegen Ende des Sommers schlenderte ein großer weißer Hund jeden Tag von Badegast zu Badegast. Manchmal kam er zu uns und legte sich vor unseren Wohnwagen. Er (eigentlich sie) war zurückhaltend, bedacht und beobachtend aber nicht scheu. Selbstbewusst wählte sie die Menschen aus, denen sie sich näherte. Kurz vor unserer Abfahrt erfuhren wir, dass alle Hunde, die nach Saisonende noch auf dem Campingplatz herumstreunten, erschossen werden sollten.

Und so fuhr "Jelly" mit uns nach Hause. Begleitet von staunenden Blicken der Italiener, die nicht nachvollziehen konnten, dass wir so wenig Respekt oder gar Angst vor unserer unbekannten Mitreisenden hatten. Sie wussten, im Gegensatz zu uns, dass es sich um eine Maremmano-Hündin handelte. Uns war diese Rasse und somit auch deren  Eigenheiten nicht bekannt.

Es ging alles gut. Wir rauften uns zusammen aber es hätte auch anders kommen können....

Natürlich war es im nachhinein sehr naiv und vielleicht auch gefährlich, einen völlig unbekannten Hund mitzunehmen, der sich als sehr eigensinniger Herdenschutzhund entpuppte.

Aber damals wollten wir diesen Hund nicht seinem Schicksal überlassen. Wir haben in den darauffolgenden Jahren sehr viel über diese außergewöhnliche Rasse gelernt und sind froh, dass wir uns damals für diesen Weg entschieden  haben. 

 

Jelly hat 11 wundervolle Jahre bei uns gelebt. Sie hatte Gesellschaft von Bluna, unserem kleinen Wirbelwind, die wir auf Naxos gefunden haben. Sie wurde dort im Alter von 3 Wochen mit ihren Wurfgeschwistern ausgesetzt. Jelly hat Bluna sofort akzeptiert. Die beiden waren bis zum Schluss ein Dreamteam. Vor 5 Jahren ist Millie (Zanzara Parcodaini) zu uns gekommen. Sie wurde in Holland bei Eline Jagtenberg (Parcodaini) geboren. Millie ist durch und durch Familienhund mit allen Eigenschaften eines Maremmanos. Aus Liebe tut sie (fast) alles für uns (wenn es für sie einen Sinn ergibt). Mit Druck erreicht man bei ihr eigentlich gar nichts oder eben genau das Gegenteil. Wir würden nie versuchen, ihren Willen zu brechen weil es genau das ist, was das Wesen eines Maremmanos ausmacht. 

Freunde 

Wir sind heute eine vierköpfige Familie mit Maremmanohündin Millie, Katze Lola und Pferd Quinny. Nach wie vor beeindruckt uns unser Maremano mit seinem für die Rasse typischen Verhalten. Eigensinnig, stolz, selbstbestimmt und wachsam. Mit viel Liebe, Zeit, Geduld und Konsequenz ist aus Millie ein wundervoller Familienhund geworden. Am liebsten verbringen wir Urlaube und freie Wochenenden gemeinsam mit unseren Tieren irgendwo am Wasser. Für das kommende Frühjahr planen wir nun einen Wurf. Unsere Tiere gehören zur Familie und so würden wir uns auch das neue Zuhause unserer Welpen wünschen.